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Treib einen Farren nach Montpellier,
kommt er heim, er bleibt ein Stier.

   
         
 
   

 


Winterfeuer


Dunkel wird die Welt, und dichter
trägt das Herz die Nacht.
Zauber liegt im Tal; die Lichter
kosen uns so sacht.

Frost erstarrt das Land, die Ferne
schneebedeckt im Grau,
im Kamin die Glut, der Sterne
Glanz im fahlem Blau.

Atemlos stürmt das Begehren,
Hände folgen diesem Traum.
Sinne sich im Rausch verzehren,
nackt - und nichts hält uns im Zaum.
...
Der Tag verdrängt die Ewigkeit
noch lieg ich neben dir.
Vergeben für die Einsamkeit
 - nur diese Nacht war mir.



     
   
     
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